Willkommen im SaarRadLand !

Karte SaarRadLand Starten Sie von unserem Haus aus den Saar-Radweg entlang der Saar – von Saarbrücken über Saarlouis, Merzig und Mettlach bis nach Trier oder Koblenz. Oder sie entdecken unsere Spitzenwinzer in der Weinregion Perl/Nennig – nebenbei der wärmste Ort Deutschlands.

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Bike-Spezial Community-Berichte
78.Eintrag
14.06.2010
77.Eintrag
17.05.2010
76.Eintrag
16.05.2010
75.Eintrag
16.05.2010
Bike Saison Eröffnung 2010 26.04.
27.04.2010
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Der Saarland-Radweg
Länge: 362 km

Schwierigkeitsgrad: mittel bis anspruchsvoll

Der Saarland-Radweg führt durch herrliche Landschaften an der äußeren Landesgrenze entlang. Ein guter Ausgangspunkt für eine Rundtour ist die Landeshauptstadt Saarbrücken mit vielen Sehenswürdigkeiten und französischem Flair.

Auf alten Treidelpfaden entlang der Saar führt die Route zunächst ins nahe gelegene Lothringen nach Sarreguemines. Weiter geht es entlang der Blies zum Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim.

Nun verläuft der Radweg auf einem stillgelegten Bahndamm bis zum Barockstädtchen Blieskastel. Der mit sieben Metern größte Menhir des europäischen Raums, der Gollenstein, lohnt einen kleinen Abstecher.

Auf dem weiteren Weg über Homburg sind die größten Buntsandsteinhöhlen Europas, das Römermuseum Schwarzenacker und das Saarländische Bergbaumuseum in Bexbach sehenswert. Nach Überwindung des Höcherbergs schlängelt sich der Saarland-Radweg durch die schöne Talaue des Ostertals. Ein Abstecher führt nach St. Wendel, wo sich die schönste spätgotische Hallenkirche Westdeutschlands, die Wendelinusbasilika, besichtigen lässt.

Durch die abwechslungsreichen Landschaften des Naturpark Saar-Hunsrück passiert man zunächst die nahegelegenen Burg Nohfelden und gelangt anschließend zum Bostalsee mit seinem großen Freizeitangebot. Über die Höhenzüge des Hochwaldes erreicht man den 584m hohen Peterberg, von dem aus man einen herrlichen Panorama-Blick in die Umgebung genießen kann. Die Route führt in westlicher Richtung durch saftig grüne Hügellandschaften vorbei am keltischen Ringwall in Otzenhausen, dem Kurort Weiskirchen und herrlichen Seen bis nach Mettlach, wo sich ein Besuch des traditionsreichen Keramikherstellers Villeroy&Boch lohnt. Ein Abstecher zum Aussichtsplateau oberhalb der Saarschleife, dem Wahrzeichen des Saarlandes, verspricht einen spektakulären Ausblick auf die Flusslandschaft. Von Mettlach aus saarabwärts erreicht man die rheinland-pfälzische Grenze bei Taben-Rodt.

Nach einem steilen Anstieg gelangt man ins Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Luxemburg mit seinen Weinhängen. Hier fühlten sich bereits die alten Römer wohl, was das größte und besterhaltene römische Mosaik nördlich der Alpen in Nennig sowie die Villenanlage bei Perl-Borg eindrucksvoll dokumentieren. Die Route führt weiter durch den Saargau mit seinen ausgedehnten Streuobstwiesen. Bei Hemmersdorf kreuzt der idyllische Niedtal-Radweg, der eine Abkürzung zum Saar-Radweg erlaubt. In Niedaltdorf lohnt sich ein Besuch der 7000 Jahre alten Tropfsteinhöhle. Über Berus und Überherrn führt der Weg in den schattigen Warndtwald und trifft bei Völklingen wieder auf die Saar.

Das UNESCO Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist mit seinen wechselnden Ausstellungen in der imposanten Gebläsehalle besonders sehenswert. Die letzten Kilometer der Rundtour führen auf dem Saar-Radweg zurück in die Landeshauptstadt Saarbrücken, wo es sich in einem der vielen Altstadt-Cafés am geselligen St. Johanner Markt von der Tour entspannen lässt.
Der Saar-Radweg
Länge: 80 km

Schwierigkeitsgrad: leicht

Die familienfreundliche, völlig ebene Tour führt entlang des Saarufers von Saargemünd in Frankreich bis nach Konz, wo Saar und Mosel aufeinander treffen. Die reizvolle lothringische Kleinstadt Saargemünd lockt mit ihrem industriekulturellen Erbe.

Der „Circuit de la Faïence“ (Steingutrundgang) führt zu Stätten der Steingutproduktion des 19. und 20. Jahrhunderts. Auf einem gut ausgebauten, ehemaligen Leinpfad fährt man entlang der Saar bis nach Saarbrücken. Die Landeshauptstadt bietet neben dem modern restaurierten Schloss, dem barocken Ensemble um die Ludwigskirche, der Stiftskirche St. Arnual und der Altstadt mit dem St. Johanner Markt noch zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten.

Ein von Industrie und Gewerbe geprägter Streckenabschnitt führt weiter nach Völklingen, wo die 1986 stillgelegte Völklinger Hütte die Silhouette der Stadt überragt. Die komplett erhaltene Hochofenanlage wurde 1994 als einzigartiges Zeugnis der Technikgeschichte und Industriekultur zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Die Hütte und die benachbarte Gebläsehalle mit wechselnden Ausstellungen zählen zum „Pflichtprogramm“ einer Radtour an der Saar.

Das nächste Etappenziel ist die Stadt Saarlouis, die 1680 vom französischen Sonnenkönig Ludwig XIV. gegründet und durch dessen berühmten Baumeister Vauban als Festung ausgebaut wurde. Das französische Flair der Altstadt mit ihren vielen Cafés und Restaurants zieht das ganze Jahr über viele Gäste an.

Vorbei am modernen Dillinger Yachthafen und der Burgruine Siersburg gelangt man nach Merzig. Bekannt ist Merzig nicht nur durch seinen vorzüglichen Apfelwein, den Viez, geworden. Ein besonderes „Schmankerl“ ist auch ein Besuch im Wolfspark des Verhaltensforschers Werner Freund, im „Garten der Sinne“ oder im Erlebnisbad. Wenige Kilometer weiter erreicht man ein imposantes Werk der Natur: die Saarschleife. Ein Aufstieg zum Aussichtspunkt Cloef wird mit einem grandiosen Ausblick auf die Flusslandschaft belohnt.

In Mettlach, dem Stammsitz des Traditionsunternehmens Villeroy&Boch, sind besonders das imposante Firmengebäude mit dem Erlebniszentrum „House of Villeroy&Boch“ sehenswert. Die letzte Etappe führt über Saarburg, ein pittoreskes Städtchen mit Wasserfall und Burg, bis zur Mündung der Saar in die Mosel nach Konz.
Der Köllertal-Radweg
Länge: 21,5 km

Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

Der Köllertal-Radweg ist die diagonale Verbindung des Saar-Radweges bei Völklingen und des Saar-Oster-Höhen-Radweges bei Mangelhausen. Am Ausgangspunkt der Tour überragt schon von weitem die Völklinger Hütte die Silhouette der Stadt.

Die 1986 stillgelegte Hochofenanlage ist komplett erhalten und wurde 1994 als einzigartiges Zeugnis der Technikgeschichte zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Die Gebläsehalle mit ihren monumentalen Gebläsemaschinen beherbergt das ganze Jahr über wechselnde Ausstellungen.

Der Radweg verläuft zunächst relativ eben durch das schöne Köllertal. In Püttlingen sind der Kulturbahnhof, die Ruine der Wasserburg Bucherbach im Ortsteil Köllerbach sowie die Parkanlage am Püttlinger Schlösschen mit dem benachbarten Hexenturm ideale Rastplätze.

Zu den ältesten Kirchenbauten im Saarland gehört die Ev. Pfarrkirche St. Martin in Köllerbach. Ihre Ursprünge reichen bis ins 1. Jahrtausend zurück. Technik-Interessierte sollten sich das Uhrenmuseum im „Uhrmacher´s Haus“ nicht entgehen lassen. Im zweiten Routen-Abschnitt steigt der Radweg ab Heusweiler deutlich an. In der Ortsmitte Heusweilers, am neuen Marktplatz, finden sich verschiedene sehenswerte historische Gebäude wie die Evangelische Pfarrkirche mit Chor aus dem 15. Jh. und das gegenüberliegende Alte Evangelische Pfarrhaus. Es wurde vom Saarbrücker Barockbaumeister Stengel entworfen und gebaut.

Zur Stärkung vor dem Anstieg nach Mangelhausen lohnt sich die Einkehr im „Herrgottswinkel“, einer rd. 300 Jahre alten Gaststätte. Am Ziel angelangt kann man auf dem Saar-Oster-Höhen-Radweg zurück ins Saartal rollen oder auf der Höhenroute in Richtung St. Wendel weiterradeln.
Der Niedtal-Radweg
Länge: 23 km

Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

Der Niedtal-Radweg verbindet die Orte Rehlingen am Saar-Radweg und Hemmersdorf am Saarland-Radweg miteinander. Dadurch ergibt sich eine sehr schöne Rundtour in südlicher Richtung durch den Saargau, den Warndtwald und entlang der Saar über Völklingen und Saarlouis zurück nach Rehlingen.

In Richtung Frankreich kann die Fahrt bis nach Bouzonville fortgesetzt werden. Die Niedtalstrecke gilt als eine der schönsten Radstrecken des Saarlandes. Idyllische Talauen laden zu einer Rast in der Natur ein.

Am Wegesrand liegen alte Mühlen und schmucke Lothringer Bauernhäuser. Die Nied zählt zu den saubersten Fließgewässern Deutschlands. Je nach Jahreszeit und Wasserstand kann auf dem Fluss auch gepaddelt werden.

Vom Turm der Siersburg hat man einen schönen Ausblick auf das Saar- und das Niedtal. In Niedaltdorf können die 7000 Jahre alten Tropfsteinhöhlen besichtigt werden.
Der Saar-Bostalsee-Radweg
Länge: 60 km

Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

Eine Talroute im ersten und eine sehr reizvolle Höhenroute im zweiten Abschnitt der Tour führen vom Saartal zum hochgelegenen Bostalsee. Rehlingen-Siersburg, Ausgangspunkt der Tour, liegt an der Mündung der Nied in die Saar.

Vom Turm der Siersburg lassen sich das Saar- und das Niedtal sowie die Kulturlandschaft des Saar-Niedgaus überblicken. Durch das Haustadter Tal führt die Route vorbei an Orten, die sich ihre dörfliche Struktur und Bausubstanz weitgehend erhalten haben. Kapellen wie die Luziakapelle in Erbringen oder die Wendalinuskapelle in Reimsbach zieren den Rand des Radweges.

Nach Durchquerung eines Wäldchens erreicht man Nunkirchen. Die Ursprünge des Ortes reichen bis in die Keltenzeit zurück. Mittelpunkt des Ortes ist die mächtige, dreischiffige Pfarrkirche “Herz-Jesu”, die im neugotischen Stil errichtet wurde.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Barockschloss Münchweiler mit seiner ausgedehnten Schlossanlage. Nach wenigen Kilometern beginnt bei Scheuern der landschaftlich schönste Teil des Radweges. Ein kurzer Abstecher führt hinauf zum Schaumberg (568m), von dessen 36 Meter hohen Aussichtsturm man einen herrlichen Ausblick in die Umgebung hat. Unterhalb des Berges bietet sich der Erlebnispark mit Barfußpfad und Klangspielen für eine kurze Rast an.

Die Johann-Adams-Mühle bei Theley und die frühgotische Abteikirche in Tholey, deren Ursprünge auf das 7. Jh. zurückgehen, lohnen einen Besuch. Einkehren kann man anschließend im Hofgut Imsbach, das mit seiner Weiheranlage eine idyllische Ruhe ausstrahlt. Vorbei an der Nahequelle bei Selbach führt der Radweg zum Bostalsee. Mit 120 Hektar Wasserfläche ist er der größte See Südwestdeutschlands und bietet Gästen viele Erholungs- und Freizeitangebote rund um den Wassersport. Die Anbindung an den Saar-Radweg und der nördliche Verlauf des Saarland-Radweges ermöglichen eine abwechslungsreiche Rundtour. Mit der Nordschleife erreicht man drei Seen: den Bostalsee, den Stausee Losheim und die Primstalsperre.



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78.Eintrag

14.06.2010

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